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Bahnhof Nikolassee

CwC Immobilien – Ihr Makler für Wohnimmobilien inBerlin-Nikolassee

Berlin-Nikolassee: exklusive Villenkolonie am Wasser

Berlin-Nikolassee ist ein Ortsteil im Südwesten der Hauptstadt und gehört zum Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Mit rund 11.600 Einwohnern auf etwa 19,5 km² ist Nikolassee extrem dünn besiedelt – die Bevölkerungsdichte liegt bei nur knapp 600 Einwohnern pro Quadratkilometer, deutlich unter dem Berliner Durchschnitt (Quelle u. a. Wikipedia und Citypopulation). Der Charakter des Ortsteils ist von großzügigen Grundstücken, alten Villen und viel Wald- und Wasserfläche geprägt. Für den Immobilienmarkt bedeutet das: sehr begrenztes Angebot, hohe Nachfrage und entsprechend hohe Preise.

Villa in Berlin-Nikolassee

Villa in Berlin-Nikolassee

Benannt ist der Ortsteil nach dem gleichnamigen Nikolassee, doch sein bekanntestes Aushängeschild ist der Große Wannsee mit dem traditionsreichen Strandbad. Die Mischung aus Seelage, Waldnähe und historischer Villenarchitektur macht Nikolassee zu einer der begehrtesten Wohnlagen Berlins, insbesondere für Käufer, die Ruhe, Privatsphäre und eine repräsentative Adresse suchen.

Lage, Natur und Freizeitqualität

Nikolassee erstreckt sich zwischen Grunewald, Wannsee, Schlachtensee und den südwestlichen Stadtgrenzen Berlins. Laut Steckbrief des Bezirks umfasst der Ortsteil rund 1.820 Hektar und wird unter anderem durch den Nikolassee, das Strandbad Wannsee, die Rehwiese, die Insel Schwanenwerder und das Museumsdorf Düppel geprägt (Berlin.de). Große Teile stehen unter Natur- oder Landschaftsschutz – ein wichtiger Pluspunkt für die Wohn- und Lebensqualität.

Herbstblick auf den Wannsee in Berlin, Deutschland. Der Wannsee (oder Großer Wannsee) ist eine Bucht der Havel und bekannt als der beliebteste Bade- und Erholungsort für West-Berlin

Herbstblick auf den Wannsee in Berlin, Deutschland. Der Wannsee (oder Großer Wannsee) ist eine Bucht der Havel und bekannt als der beliebteste Bade- und Erholungsort für West-Berlin

Die Uferbereiche von Großem Wannsee und Nikolassee bieten zahlreiche Wassersport- und Erholungsmöglichkeiten, von Segel- und Rudervereinen über Strandkörbe am Sandstrand bis zu Spazierwegen am See (eine Übersicht findet sich z. B. bei Luftbildsuche). Zusammen mit den umliegenden Waldflächen entsteht so eine fast schon suburbane, naturnahe Atmosphäre, die eher an eine Seengemeinde als an die Hauptstadt erinnert.

Stadtbild und Bebauungsstruktur

Ursprünglich wurde Nikolassee um 1900 als Villenkolonie am See geplant und entwickelt. Viele der großzügigen, hochherrschaftlichen Villen aus dieser Zeit sind bis heute erhalten und prägen das Straßenbild mit ihren großen Gärten, repräsentativen Fassaden und alten Baumbeständen (vgl. Evernest). Insbesondere rund um die Rehwiese und Richtung Wannsee finden sich klassische großbürgerliche Stadthäuser und Villen.

Altes Rathaus in Berlin-Nikolassee

Altes Rathaus in Berlin-Nikolassee

Ergänzt wird diese historische Struktur durch Einfamilien- und Reihenhaussiedlungen sowie kleinere Mehrfamilienhäuser, vor allem in der Nähe des S-Bahnhofs Nikolassee. Hochhäuser oder dichte Blockrandbebauung sind hier die Ausnahme. Makler und Marktberichte beschreiben den Ortsteil einheitlich als wohlhabende Villenkolonie, in der „Wohlstand prägend“ ist und bei Verkäufen in der Regel Höchstpreise erzielt werden können (z. B. Immoeinfach und Bergen Real Estate). Dementsprechend dominiert eine ruhige, gepflegte und homogene Wohnumgebung.

Infrastruktur und Nahversorgung

Trotz der geringen Dichte verfügt Nikolassee über eine solide Grundversorgung. Rund um den S-Bahnhof Nikolassee hat sich ein kleines Ortszentrum mit Bäckereien, Cafés, Restaurants und einigen Einzelhandelsgeschäften entwickelt. Entlang der Spanischen Allee, der Königstraße und der Bundesstraße 1 gibt es Supermärkte und weitere Geschäfte des täglichen Bedarfs, wie es etwa Bergen Real Estate beschreibt.

Am Schlachtensee, Berlin-Nikolassee

Am Schlachtensee, Berlin-Nikolassee

Familien profitieren von einem guten Angebot an Kitas und Schulen im weiteren Umfeld, darunter Grundschulen, Gymnasien sowie internationale und private Einrichtungen im Bezirk Steglitz-Zehlendorf. Medizinisch ist der Ortsteil unter anderem über das Hubertus-Krankenhaus an der Spanischen Allee und diverse Arztpraxen gut angebunden. Für größere Einkaufs- und Kulturangebote nutzen die Bewohner meist die benachbarten Zentren in Zehlendorf-Mitte oder Steglitz.

Verkehrsanbindung und Mobilität

Verkehrlich ist Nikolassee für einen so grünen und locker bebauten Ortsteil bemerkenswert gut erschlossen. Herzstück ist der S-Bahnhof Nikolassee, an dem die Linien S1 (Richtung Wannsee/Oranienburg) und S7 (Richtung Potsdam/Ahrensfelde) verkehren, ergänzt durch mehrere Buslinien (u. a. 112, 312, N18) laut Stationsübersicht der BVG und der S-Bahn. So erreichen Pendler City-West (z. B. Zoologischer Garten) oder die Berliner Innenstadt ohne Umsteigen.

Für den Autoverkehr ist Nikolassee durch die A115 (AVUS) mit mehreren Anschlussstellen und die B1 hervorragend an den Berliner Stadtring und das Umland angebunden (Routeninfos u. a. bei Moovit). Gleichzeitig sorgen Tempo-30-Zonen, verkehrsberuhigte Wohnstraßen und viel Wald dafür, dass das Verkehrsgeschehen innerhalb des Ortsteils selbst relativ ruhig bleibt – ein klarer Standortvorteil für ruhesuchende Käufer.

Bevölkerungsstruktur und -entwicklung

Die Einwohnerzahl von Nikolassee hat sich in den letzten Jahren verändert: Auswertungen des Amts für Statistik zeigen für 2007 rund 15.865 Einwohner, für 2012 etwa 16.151 und für 2017 rund 16.653 Personen. In jüngerer Zeit liegt die Zahl – nach statistischen Anpassungen und Gebietsbereinigungen – bei etwa 11.600 Einwohnern (Citypopulation sowie Berlin.de). Die Tendenz ist aktuell stabil, was zu dem Eindruck eines etablierten, wenig dynamischen, aber sehr gefestigten Wohnstandortes passt.

Die Bevölkerungsstruktur wird von gut situierten Haushalten, hoher Bildungsnähe und einem vergleichsweise hohen Altersdurchschnitt geprägt – typisch für exklusive Villenlagen im Berliner Südwesten. Marktberichte sprechen von einem „von Wohlstand geprägten“ Ortsteil mit hoher Kaufkraft (Immoeinfach). Gleichzeitig sorgt der wissenschaftlich geprägte Bezirk Steglitz-Zehlendorf mit seinen Hochschulen und Forschungsinstituten im weiteren Umfeld dafür, dass auch Akademiker- und Expats-Haushalte stark vertreten sind.

Kaufpreise und Marktstruktur in Nikolassee

Die Kaufpreise in Nikolassee bewegen sich im Berliner Vergleich klar im oberen Segment. Laut Marktbericht von Engel & Völkers liegen die durchschnittlichen Quadratmeterpreise aktuell bei etwa 8.062 €/m² für Häuser und 6.572 €/m² für Wohnungen (Stand 2025). Zum Vorjahr wird dort ein leichter Rückgang von rund 5 % bei Häusern und eine nahezu stagnierende Entwicklung bei Wohnungen beschrieben – ein Zeichen für eine Stabilisierung auf hohem Niveau.

Eine der wenigen erhaltenen Villen in der Siedlung Schlachtensee in Berlin-Nikolassee

Eine der wenigen erhaltenen Villen in der Siedlung Schlachtensee in Berlin-Nikolassee

Das Immobilienportal Immowelt nennt für Nikolassee einen durchschnittlichen Kaufpreis von rund 5.742 €/m² über alle Immobilien. Eigentumswohnungen werden dort mit etwa 5.223 €/m² angegeben, Häuser mit durchschnittlich 7.290 €/m², wobei Spitzenlagen Werte über 11.000 €/m² erreichen können. Ähnliche Größenordnungen bestätigt der Preisatlas von ImmobilienScout24, der Wohnungspreise um 5.200–5.300 €/m² ausweist.

Für Verkäufer bedeutet das: gut erhaltene Villen, Einfamilienhäuser und hochwertige Eigentumswohnungen erzielen regelmäßig siebenstellige Kaufpreise, insbesondere in Seenähe oder in den klassischen Villenstraßen. Das Angebot ist angesichts der geringen Flächenreserven und des hohen Anteils bereits bebauter Grundstücke knapp. Neubauprojekte sind selten und häufig im gehobenen Segment angesiedelt, was den Charakter des Marktes als exklusiven Bestandsmarkt weiter verstärkt.

Mietmarkt und Mietpreisentwicklung

Auch die Mietpreise spiegeln den Premium-Charakter des Ortsteils wider. Laut Mietspiegel-Auswertung von Immoportal liegt die durchschnittliche Nettokaltmiete in Nikolassee bei etwa 14,65 €/m². In einfacheren Lagen starten Mieten um 10,30 €/m², während in begehrten Lagen und bei hochwertigen Wohnungen durchschnittlich knapp 19,75 €/m² aufgerufen werden.

Der Marktbericht von Engel & Völkers weist für Q3/2025 Angebotsmieten von 18,93 €/m² für Mietwohnungen und 20,15 €/m² für Mietshäuser aus. Damit bestätigt sich, dass insbesondere Einfamilienhäuser und Villen zur Miete in einem sehr gehobenen Preisniveau liegen. Ergänzende Daten von ImmobilienScout24 zeigen einen Durchschnitt um 14,7 €/m², wobei in der Spitze deutlich höhere Werte erreicht werden.

Für Kapitalanleger bedeutet diese Konstellation: Die Renditen sind aufgrund der hohen Einstiegspreise meist moderat, dafür gelten Lage und Mieterklientel als besonders stabil und zahlungskräftig. In Verbindung mit der allgemeinen Regulierung des Berliner Mietmarktes (z. B. Mietspiegel, Mietpreisbremse, abrufbar bei der Senatsverwaltung) sind sorgfältige Kalkulation und langfristiger Anlagehorizont entscheidend.

Nikolassee als Standort für hochwertige Immobilien

Berlin-Nikolassee kombiniert eine außergewöhnliche Lage am Wasser mit großflächigen Villengrundstücken, viel Natur und einer sehr guten Verkehrsanbindung. Die historische Entwicklung als Villenkolonie, die bis heute sichtbare hochwertige Architektur und die geringe Bebauungsdichte sorgen für eine exklusive Wohnatmosphäre, die in Berlin nur wenige Vergleichsstandorte kennt.

Für Immobilienkäufer und -verkäufer bedeutet das: Der Markt ist klein, aber wertstabil, mit hohen Einstiegspreisen und begrenztem Angebot. Wer hier investiert, entscheidet sich in der Regel nicht für spekulative kurzfristige Gewinne, sondern für eine langfristige Sicherung von Vermögen in einer der renommiertesten Wohnlagen der Hauptstadt. Für einen Immobilienmakler bietet Nikolassee damit ein Profil, das sich klar als „Top-Adresse mit Seltenheitswert“ kommunizieren lässt – ideal für eine hochwertige Positionierung im Premiumsegment.